Team

Projektziele

Das Hauptziel des YOUVET Projektes war der Erfahrungsaustausch  und die Identifizierung guter Praktiken im Bereich der Beruflichen Erstausbildung für benachteiligte junge Menschen in Europa.

Auf Grundlage des festgestellten Problembereiches, wonach die unterschiedlichen europäischen Länder eine Reihe von verschiedenen Ansätzen verfolgen, um die Probleme benachteiligter Jugendlicher in der Berufsausbildung in Angriff zu nehmen, wurde deutlich, dass eine große Notwendigkeit bestand, diese Ansätze untereinander auszutauschen, sie zu analysieren und zu bewerten; Einrichtungen der Berufsausbildung, die sich mit der Zielgruppe beschäftigen (einschließlich jener Einrichtungen, die – vor allem in Systemen mit dualer Berufsausbildung – wichtige und große Teile der beruflichen Erstausbildung übernehmen), benötigen übertragbare bewährte Praktiken und Rückmeldungen zu ihren gegenwärtigen Ansätzen.

Im Rahmen des projektbezogenen gegenseitigen Austausches und der Diskussionen wurden verschiedene Modelle und Ansätze gesammelt, um deren Erfolgspotenzial zu diskutieren und auszuwerten. Darüber hinaus wurden den Projektpartnern bewährte Praktiken aufgezeigt und es wurde die Möglichkeit für eingehende bilaterale Diskussionen unter den Partnern geschaffen. Das Projekt zielte darauf ab, gute Ansätze, mithilfe derer man die Situation benachteiligter Jugendlicher in der beruflichen Erstausbildung verbessern und die Arbeitswelt (als wichtige und bedeutende Komponente in der beruflichen Ausbildung) direkt in die Diskussion einbinden konnte, gemeinsam zu entwickeln und unter den Projektpartnern zu transferieren.

Um die Projektziele zu erreichen, wurde das Projekt in verschiedene Arbeitsphasen unterteilt. So war es möglich, sich für jeweils einen bestimmten Zeitraum auf bestimmte Instrumente und Aktivitäten zu konzentrieren. Darüber hinaus stellte die Entwicklung von Kriterien und Vorlagen zur Analyse und Darstellung der Informationen die Vergleichbarkeit, eine klare Struktur sowie die Benutzerinnen- und Benutzerfreundlichkeit der Projektergebnisse sicher. Neben der Betrachtung der nationalen Gegebenheiten in den Ergebnissen lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Diversität der Unternehmensbereiche und -arten. Um verschiedene Perspektiven auf dem Gebiet der Berufsausbildung abzudecken, umfasste die Partnerschaft neben Einrichtungen der Berufsausbildung (Schulen, Bildungsträger, Universitäten) auch arbeitsmarkspezifische Organisationen und Organisationen aus verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren.

Neben der Entwicklung der Materialien selbst, bot das Projekt eine gute Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung in Bezug auf die berufliche Erstausbildung für benachteiligte junge Menschen im Allgemeinen.

  • Facebook